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Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik

Auszüge aus der Verkehrsbilanz 2017
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik
Verkehrsunfallbilanz 2017: Weniger Verletzte auf Krefelds Straßen

Mehr Unfälle aber deutlich weniger Verletzte – das ist ein Ergebnis, welches die Polizei Krefeld heute (23. Februar 2017) bei ihrer jährlichen Pressekonferenz zur Verkehrsunfallentwicklung vorgestellt hat. Interessierte können die komplette Unfallbilanz auf der Internetseite der Polizei Krefeld unter krefeld.polizei.nrw einsehen.

Im Jahr 2017 ereigneten sich auf Krefelds Straßen insgesamt 8485 Unfälle und damit 304 mehr als im Vorjahr. Statistisch gesehen bedeutet das: Pro Tag „kracht“ es rund 23 Mal auf Krefelds Straßen. In 7804 Fällen blieb es bei Sachschäden, bei den übrigen 681 Unfällen wurden 841 Menschen verletzt. Das sind 35 verletzte Personen weniger als im Jahr 2016. Dies ist gleichzeitig der beste Wert, der sich bei der Polizei Krefeld in dieser Kategorie recherchieren lässt.

Besonders erfreulich für die Polizei Krefeld ist, dass die Anzahl der verletzten Radfahrer (245) und Motorradfahrer (72) noch einmal deutlich gesunken ist. Hierbei handelt es sich ebenfalls um Tiefstwerte in der polizeilichen Unfallstatistik.

Unerfreulich hingegen ist die Entwicklung bei Kinderunfällen. Hier verzeichnet die Polizei Krefeld ein Plus um 17 Fälle auf insgesamt 95. Ziel der Polizei Krefeld bleibt es weiterhin, die Anzahl der Kinderunfälle wieder einzudämmen. Dabei setzt sie auf verstärkte Prävention, auch im Zusammenspiel mit anderen Akteuren, insbesondere mit der Initiative „Krefelder FAIRkehr“. Projekte etwa wie der „Tote Winkel“, „Crash Kurs“ oder „Puppenbühne“ werden daher ebenso fortgesetzt wie die Präventionskontrollen rund um die Krefelder Schulen.

 

Erfahren Sie mehr über die Zahlen aus dem Krefelder Straßenverkehr in den Statistiken in der Box auf der rechten Seite.